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4. Lesung
Mittwoch, den 15. April 2015

Monika Küble/Henry Gerlach
In Nomine Diaboli (2013)

Der Enge seines Dorfes entfliehen und sein Glück in der Stadt versuchen – voller Hoffnung zieht es den Bäckerlehrling Cunrat Wohlgemut im Oktober 1414 nach Konstanz. Doch kaum in der Stadt angekommen, gerät er in alle möglichen Verstrickungen. Vor allem die Häufung von Todesfällen in seiner Umgebung lässt ihn „Teufelswerk“ vermuten. Dass sich dahinter ganz handfeste Intrigen und Machtkämpfe verbergen, wird Cunrat schnell klar als er beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Er findet schnell Freunde, die ihn tatkräftig bei seinen Untersuchungen zu den teils gelungenen und teils vereitelten Mordanschlägen in der illustren Gesellschaft der Hohen und Mächtigen unterstützen. Und Cunrat findet auch seine große Liebe .... Die Handlung des 770-Seiten langen „HistoKrimi“ spielt in der Zeit des Konzils zu Konstanz, zu dem sich in den Jahren 1414 bis 1418 der europäische Adel und Klerus treffen. Anlass ist die von allen „verfluchte Dreiheit der Kirche“. Drei Päpste regieren gleichzeitig, es musste eine Lösung gefunden werden.

In einem Kaleidoskop von einprägsamen Bildern begleiten die Leserinnen
und Leser Hauptperson in einer Stadt, die die Autoren Monika Küble und Henry Gerlach mit viel Liebe und Detailkenntnis zeichnen. Die kleinen Gassen, die Plätze und die Häuser vermitteln uns ein stimmiges Stadtbild im Spätmittelalter. Konstanz entsteht vor unseren Augen, als wenn wir persönlich da gewesen wären.

B4

Lesung: Monika Küble/Henry Gerlach, Autoren

Moderation: Eckhard Wähler,
Historischer Verein für Niedersachsen

Fachliche Kommentierung:
Anton Weise M.A., Leibniz Universität Hannover

Diskussion mit dem Publikum

© Niedersaechsischer Landesverein fuer Urgeschichte e.V.