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Do | 09.02.2012 | 19.30 Uhr

Dr. Ernst Pohl, Universität Bonn, Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie

zur Sonderausstellung „Marco Polo“ im Landesmuseum Hannover

Archäologen an der Seidenstraße: Karakorum – erste Hauptstadt des mongolischen Weltreiches

Schon eine Generation vor der Gründung von Dadu, dem heutigen Peking, durch den Begründer der Yuan-Dynastie in China und Gastgeber Marco Polo’s, Kubilai Khan, hatten die Mongolen im Herzen ihrer zentralasiatischen Steppenheimat eine Stadt begründet, die für etwa 30 Jahre politisches und administratives Zentrum des mongolischen Weltreiches gewesen war. Schon 1220 hatte sich der Begründer des Mongolenreiches, Dschingis Khan, dazu entschlossen, eine Hauptstadt für sein entstehendes Weltreich zu errichten. Im Gegensatz zu Dadu ist diese erste Hauptstadt jedoch unter dem Steppensand des Orchontals in der zentralen Mongolei verborgen. Seit mehr als einem Jahrzehnt erforschen Archäologen der Universität Bonn Ausschnitte der Stadt, wobei insbesondere Fragen zur Wirtschafts- und Bevölkerungsgeschichte im Vordergrund stehen.
 

© Niedersaechsischer Landesverein fuer Urgeschichte e.V.