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Newsletter Juli 2020

 

Sollte der Newsletter nicht richtig angezeigt werden, klicken Sie bitte hier:
http://www.landesverein-urgeschichte.de/Newsletter/Archiv/na.php?showEntry=0&selectedYear=2020

Inhalt:
1. Veranstaltungen des Landesmuseums
2. Veranstaltungen des Nds. Landesvereins für Urgeschichte
3. Veranstaltungen befreundeter Vereinigungen
4. Kurz berichtet ... / Aus dem Internet,
gegliedert nach Niedersachsen, Deutschland und aus aller Welt...


1. Veranstaltungen des Landesmuseums
- Änderungen vorbehalten -


Information des Landesmuseums Hannover, Quelle Homepage Landesmuseum

 

Das Landesmuseum Hannover ist unter Auflagen wieder geöffnet.

o Die maximale Anzahl der Besucher*innen im Haus ist begrenzt auf insgesamt 180 Personen. Dabei werden die NaturWelten auf 50 Personen und die aktuelle Sonderausstellung »Leonardos Welt« auf 60 Personen limitiert. Bitte haben Sie Verständnis für mögliche Wartezeiten!

·         o Die Öffnung des Museums erfolgt im ersten Schritt für Einzelbesucher, Paare und Familien. Gruppenbesuche, Gruppenführungen, Veranstaltungen oder Workshops sind zunächst nicht möglich.

·         o Die Abstandsregelung von mindestens 1,5 m gilt auch im Landesmuseum Hannover. Bitte gehen Sie höflich miteinander um!

·         o Das freiwillige Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Landesmuseum Hannover begrüßen wir. Bitte schützen Sie sich und andere!  

·                                                     Wir freuen uns auf Sie

Sonderausstellungen 

vom 27.03 bis 09.08.2020
leonardos welt;  da vinci digital

Vom 13.06. 2020 bis 11.04 2021
duckomenta – das weltenentenmuseum


 


2. Veranstaltungen des Niedersächsischen Landesvereins für Urgeschichte
Änderungen vorbehalten - 


Sehr geehrte Damen und Herren,

nach dem derzeitigen Stand sind alle im Landesmuseum vorgesehene Veranstaltungen - zunächst bis Ende Juli- abgesagt. Sobald wir neue Informationen vom Landesmuseum erhalten, werden wir Sie  informieren. Bleiben Sie gesund.

 


3. Veranstaltungen befreundeter Vereinigungen


Vorträge der Naturhistorischen Gesellschaft Hannover (NGH)
Hier finden Sie Hinweise auf Vorträge und Aktivitäten in 2020...

Vorträge der Ethnologischen Gesellschaft Hannover e.V.
Hier finden Sie Hinweise auf Vorträge und Aktivitäten in 2020...

 ArchAN, Archäologischer Arbeitskreis Niedersachsen e.V.
Hier haben Sie Zugang zum Terminkalender des ARCHAN... 
Auf www.archan-nhb.de können Sie auch die aktuelle Sondengängerbroschüre 2019 herunterladen

Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege und Gesellschaft für Denkmalpflege in Niedersachsen e.V.
Hier finden Sie Hinweise auf Veranstaltungen des Landesamtes......
Hier kommen Sie auf die Seite der Gesellschaft für Denkmalpflege....

Freundeskreis für Archäologie in Niedersachsen e.V. (FAN)
Hier finden Sie Hinweise auf Vorträge und Aktivitäten in 2020... 

Veranstaltungen der Freunde für Archäologie im Braunschweiger Land (FABL)
Hier finden Sie Hinweise auf Vorträge und Aktivitäten in 2020....

Paläon, Forschungs- und Erlebniszentrum Schöninger Speere
Hier kommen Sie auf die Homepage...

Archäologischen Gesellschaften in Sachsen-Anhalt (AGISA)
Hier finden Sie Hinweise auf Vorträge und Aktivitäten in 2020...

Archäologische Kommission für Niedersachsen 
Hinweis: Die Archäologische Kommission hat eine neue Homepage: www.ak-niedersachsen.de

 


4a. Kurz berichtet ... / Aus dem Internet, Berichte aus Niedersachsen...

Archäologische Grabungen in Bülstedt:

Einblicke in die Zeit vor 2000 Jahren
Quelle: Weser Kurier vom 17.06.2020 (Johannes Heeg)

Im künftigen Bülstedter Baugebiet sind Archäologen zu Gange. Sie haben schon einiges gefunden und gehen davon aus, dass dort in vorchristlicher Zeit eine kleine Siedlung existierte.

Bülstedt - Das in Bülstedt geplante Neubaugebiet „Im Lohfeld“ ist wohl gar nicht wirklich neu. Mitarbeiter der Rotenburger Kreisarchäologie haben auf der Fläche in den letzten Tagen einige Funde gemacht, die auf eine frühere Besiedlung hindeuten. Mit Blick auf die bisher aus der Erde gekratzten Keramikscherben sagt Stefan Hesse: „Die stammen wohl aus der Zeit kurz nach Christi Geburt, also aus der Bronzezeit im Übergang zur Eisenzeit.“

Die Scherben der Tongefäße gehören zu den handfesteren Zeugnissen der ganz frühen Bülstedter. Von ihren Bauten hätten sich „nur diffuse Spuren erhalten“, so der Leiter der Kreisarchäologie. Sollten dort Häuser oder Hütten aus Holz und Lehm gestanden haben, so seien diese Baustoffe vollständig verschwunden. Was geblieben ist, sei „dunkler Sand in hellem Sand“, so Hesse. Statt Grundmauern also nur Verfärbungen im Boden. Und von denen könne man nicht mal sagen, ob sie von menschengemachten Gräben oder Umzäunungen stammten oder vielleicht von Tieren. „Manchmal stellt sich heraus, dass es sich um einen Gang handelt, den ein Dachs oder ein anderes Tier gegraben hat“, erklärt Hesse.
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Stefan Hesse, Leiter der Rotenburger Kreisarchäologie, bei Grabungen in Bülstedt. In der Hand hält er eine Tonscherbe, die kurz zuvor im künftigen Baugebiet „Im Lohfeld“ ausgegraben wurde. (Johannes Heeg)

 


4b. Kurz berichtet ... / Aus dem Internet, Berichte aus Deutschland...

 

 

Entdeckung auf dem Kapellberg : Das Grab eines mächtigen Mannes
Quelle: FAZ vom 05.06.2020 (Jan an Schiefenhövel)

Mainzer Archäologen haben auf dem Kapellenberg in Hofheim einen riesigen Grabhügel entdeckt. Gefundene Steinbeile lassen Rückschlüsse auf den Status des Bestatteten zu – und auf die Bedeutung der Siedlung aus der Jungsteinzeit.

Aus alten Funden können Archäologen neue Erkenntnisse gewinnen. So gehen die Mainzer Forscher, die die Siedlung der Jungsteinzeit auf dem Hofheimer Kapellenberg untersuchen, seit neuestem davon aus, dass dort eine Persönlichkeit bestattet worden ist, die zu den Mächtigen ihrer Zeit gehörte. Diesen Schluss ziehen sie aus dem Fund zweier Steinbeilklingen, die schon im 19. Jahrhundert auf dem Kapellenberg ausgegraben worden waren. Beide Klingen sind im Hofheimer Stadtmuseum ausgestellt.
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Aufschluss auch mit früheren Funden: Schon seit Jahrzehnten graben Archäologen auf dem Hofheimer Kapellberg.
© Hans Szedeli

Ägyptische Göttin Isis aus römischer Müllgrube im Museum
Quelle: Westfälische Nachrichten vom 07.06.2020 (dpa)

Sie ist etwa 1900 Jahre alt, nur ein paar Zentimeter groß und aus weißem Ton geschnitten: Eine Abbildung der ägyptischen Göttin Isis haben Archäologen in Krefeld in den Relikten eines römischen Militärlagers entdeckt.

Krefeld  -
Eine kleine Frauenfigur aus der Römerzeit hat Archäologen in Krefeld überrascht. Das etwa acht Zentimeter große Persönchen aus Ton ist eine Abbildung der ägyptischen Göttin Isis und wurde bei Ausgrabungen in Krefeld gefunden. «Es ist ein ungewöhnlicher Fund aus der Römerzeit am Niederrhein», sagte Stadtarchäologe Hans-Peter Schletter . Die dargestellte Frau sitzt auf einem Thron und hat ein Kind auf dem Schoß. «Diese Darstellung der ägyptischen Gottheit ist das Vorbild für unsere Maria mit dem Jesuskind», meinte Schletter.
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Ausstellung «Abenteuer Großgrabung» im Archäologischen Museum Krefeld. Foto: Andreas Bischof)

Tolle Funde: Archäologen graben Schmucktrends und Antiquitäten der Kelten aus
Quelle: Merkur.de vom 12.06.2020 (Nilda Höhlein)

Der Steinebacher Untergrund ist stiller Zeitzeuge vergangener Kulturen. Beim Bau zweier Doppelhäuser am Taubenweg beförderten Archäologen 94Funde zutage, Funde aus der Zeit lange vor Christus.

Steinebach Teile der Flächen am Taubenweg gelten als Bodendenkmal. Während der mittleren bis späten Latènezeit (250 bis 40 v.Chr.) siedelten die Kelten in Steinebach. Eine keltische Großsiedlung, über den Taubenweg hinaus, fast ganz Steinebach, erklärt Archäologin Patricia Costache, Mitarbeiterin der Firma Farch Archäologie aus Icking, die mit den Grabungen beauftragt war. Ein erfolgreicher Einsatz. Denn 94 Objekte standen nach dem Projekt, das von April bis Mai stattfand, auf der Fundliste.

Zu sechst gruben, schaufelten und pinselten die Archäologen auf dem in Seenähe befindlichen Grundstück. „Der Bauherr hat uns einen Minibagger zur Verfügung gestellt“, sagt Costache. Nach Abzug der oberen Bodenschichten wurden die Archäologen im lehmig-kiesigem Untergrund ab einem halben Meter Tiefe schnell fündig. Bürgermeisterin Christel Muggenthal wusste früh Bescheid, dass sie erfolgreich waren. „Aber berichten darf man erst, wenn die Grabungen abgeschlossen sind. Sonst kommen Touristen, die da dann auch nach Funden suchen“, berichtete sie dem Starnberger Merkur schon vor einigen Wochen. Doch nun ist das Projekt abgeschlossen, die wertvollen Objekte sind in Sicherheit.
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Schaufeln, graben, pinseln: Bei einem Grundstück am Taubenweg in Steinebach hat sich die zweimonatige Arbeit der Archäologen gelohnt. Jeder Fund wird sorgfältig dokumentiert.

© Farch Archäologie

 

Historische Hinrichtungsstätte am Bodensee entdeckt
Quelle: HAZ vom 16.06.2020 (dpa)

Es ist ein gruseliger, zugleich aber auch faszinierender Fund: Bei Allensbach am Bodensee haben Archäologen eine frühneuzeitliche Richtstätte entdeckt. Was erzählen Skelette, Galgenfundamente und andere Entdeckungen über die damalige Zeit?

Allensbach - Nur wenige Knochenstücke ragen aus dem Boden. Doch den beiden Archäologen Jürgen Hald und Michael Francken kann der Fund dennoch viel erzählen: "Das hier ist ein Unterarmknochen, da drüben ein Halswirbel, hier ein Stück Kieferknochen", sagt Francken und zeigt nacheinander auf die Knochenteile.

Um wen es sich handelte, welches Alter der Mensch hatte, ob es ein Mann oder eine Frau war - das alles werden die Wissenschaftler später noch genauer im Labor untersuchen. Relativ sicher lässt sich auf den ersten Blick aber schon sagen: Das Skelett gehörte zu einem Menschen, der vor mehreren Hundert Jahren auf einer Waldlichtung bei Allensbach im Kreis Konstanz getötet wurde.
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4c. Kurz berichtet ... / Aus dem Internet, Berichte aus aller Welt...

Hier finden Sie eine Übersicht über archäologische Artikel in der Zeitung „the guardian“
(22.06.2020) Vast neolithic circle of deep shafts found near Stonehenge
(10.06.2020) Bird figurine is earliest Chinese artwork ever discovered, say experts
(09.06.2020)
Archaeologists discover 'amazing' details of Roman city
(03.06.2020) Oldest and largest Maya structure discovered in southern Mexico
(28.05.2020)
When did modern humans first arrive in Europe? -podcast
(27.05.2020) Ancient Roman mosaic floor discovered under vines in Italy
(18.05.2020)  Pompeii Live: they didn't see catastrophe coming – and neither did we

 

 

 

Älteste genetische Verbindung zu Ureinwohnern Amerikas nahe des Baikalsees in Sibirien entdeckt
Quelle: Max-Planck.-Inst. f. Menschheitsgesch. vom 20.05.2020

Neu sequenzierte Genome prähistorischer Jäger und Sammler aus der Baikalregion offenbaren genetische Verbindung zu den ersten Amerikanern und zwischen Bevölkerungsgruppen quer durch Eurasien

Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena hat mit Hilfe alter Genome von Menschen, prähistorischer Krankheitserreger und Stabil-Isotopen-Analysen die Bevölkerungsgeschichte der Baikalregion rekonstruiert und dabei die bisher älteste Verbindung zwischen den Einwohnern Sibiriens und den Indianern Nord- und Südamerikas entdeckt.
Die in der Fachzeitschrift Cell publizierte Studie belegt auch die menschliche Mobilität und Konnektivität der Bewohner Eurasiens in der frühen Bronzezeit.
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Originaltitel der Veröffentlichung

Paleolithic to Bronze Age Siberians reveal connections with First Americans and across Eurasia

 

Sechsjähriger fand 3.500 Jahre alte Tontafel im Süden Israels
Quelle: der Standard vom 25.05.2020 (red, APA)

Bei Familienausflug ans Licht gekommenes Artefakt weist auf Kämpfe um die Herrschaft im Süden des Landes zur Zeit der Kanaaniter hin

Tel Aviv
– Bei einem Ausflug mit seinen Eltern hat ein sechs Jahre alter Bub im Süden Israels eine 3.500 Jahre alte Tontafel mit figürlichen Darstellungen entdeckt – der Fund wird von Archäologen als einzigartig eingestuft. Die Familie habe im März die archäologische Fundstelle Tell Dschemmeh nahe dem Ort Reim besucht, als dem Buben die kleine, quadratische Tafel mit zwei eingravierten Figuren auffiel, teilte die Altertumsbehörde des Landes mit.

Die Familie habe das Stück anschließend an die zuständigen Behörden übergeben, und der Bub sei für seinen Fund ausgezeichnet worden. Archäologen untersuchten die Tafel mit den Maßen 2,8 mal 2,8 Zentimeter und stuften sie als außerordentliche und einzigartige Entdeckung ein. Ein solcher Fund sei bei Ausgrabungen in Israel bisher nicht gemacht worden.
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Das 3.500 Jahre alte Täfelchen zeigt einen Gefangenen, der abgeführt wird. Foto: Israel Antiquities Authority

Wer waren die Kanaaniter?
Quelle: Arch. Online vom 28.05.2020 (Uni Wien / AB)

Die Menschen, die in dem als Südlevante bekannten Gebiet – welches das heutige Israel, Jordanien, Libanon und Teile Syriens umfasst – um 3.500 bis 1.150 v. Chr. während der Bronzezeit lebten, werden in alten biblischen Texten als die Kanaaniter bezeichnet. Jetzt haben Forscher*innen um Ron Pinhasi vom Department für Evolutionäre Anthropologie der Universität Wien neue Einblicke in die Geschichte der Kanaaniter gewonnen, die auf einer genomweiten Analyse der antiken DNA beruhen, die von 73 Personen gesammelt wurde. Ihre Erkenntnis: Die Kanaaniter waren nicht nur kulturell, sondern auch genetisch ähnlich.

Um Einblicke in die historischen und demografischen Ereignisse zu erhalten, führte das Forscher*innenteam rund um Ron Pinhasi von der Universität Wien eine detaillierte Analyse der alter DNA von Personen – bekannt als Kanaaniter – aus der südlichen Levante der Bronzezeit durch.
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Das Gebiet vom Standort Megiddo, das die meisten Proben für die aDNA-Studie lieferte (das Bild zeigt die relevanten Schichten, datiert auf das MB III-LB I) Foto: © Megiddo-Expedition

Italienische Kleinstadt hat endlich einen großen Fund aus der Römerzeit
Quelle: der Standard vom 29.05.2020 (APA, red)

Hervorragend erhaltenes Bodenmosaik setzt Negrar di Valpolicella auf die archäologische Landkarte

Verona
– In der Kleinstadt Negrar di Valpolicella in der norditalienischen Provinz Verona haben Archäologen ein außergewöhnlich gut erhaltenes Relikt aus der Römerzeit entdeckt: Das erst teilweise freigelegte Bodenmosaik aus farbigen geometrischen Mustern wurde unter einem Weinberg gefunden. Einer ersten Einschätzung nach dürfte es zwischen 250 und 400 entstanden sein.

Roberto Grison, der Bürgermeister von Negrar, pries die Qualität, die Farben und den Zustand des Mosaiks. Auch der Stadtarchäologe von Verona, Gianni di Zuccato, äußerte sich begeistert über den Fund. "Es war ein wahnsinniges Gefühl, ich muss gestehen, ich konnte nicht cool bleiben.
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Foto: APA/AFP/ Superintendence of Fine Arts and Landscape of Verona, Rovigo and Vicenza

 

Badebassin aus Römerzeit in Baden bei Zürich entdeckt
Quelle: SZ vom 29.05.2020 (dpa)

Baden - Bei Bauarbeiten ist in der Schweizer Stadt Baden ein römisches Badebassin entdeckt worden. Archäologen vermuten, dass damit erstmals eine über 2000-jährige ununterbrochene Badegeschichte in dem Ort nachgewiesen werden kann. Weitere Untersuchungen seien im Gange, berichtete die Stadt rund 25 Kilometer nordwestlich von Zürich am Freitag. Zuvor hatte die "Aargauer Zeitung" über den Fund berichtet.

"Bei dem römischen Bassin dürfte es sich um das bislang nur vermutete römische Becken handeln, in welchem sich das seit dem 14. Jahrhundert überlieferte St. Verenabad befand", teilte die Stadt mit. Dabei handelt es sich um ein bis 1844 betriebenes öffentliches Armenbad, das aus der St. Verenaquelle gespeist wurde. Es sei jahrhundertelang eines der Markenzeichen des Bäderorts gewesen.
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Neue C14-Daten stellen Datierung der griechischen Antike in Frage
Quelle: Arch. Online vom 29.05.2020 (ÖAW / AB)

Die Entstehung der griechischen Stadtstaaten, die Erfindung des griechischen Alphabets, die griechische Kolonisation und das Zeitalter Homers – sie alle könnten 50 bis 150 Jahre früher zu datieren sein. Das legt ein Befund von Archäologen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften nahe.

Er galt schon in der Antike als Vorbild: Homer. Seine Geschichten, »Ilias« und »Odyssee«, sind auch nach 2700 Jahren noch immer zeitgemäß – oder sind es 2800 Jahre? Die genaue Datierung seiner Epen ist bislang genauso umstritten, wie die Frage, ob es den Dichter tatsächlich gegeben hat. Ersteres könnte sich jetzt ändern. Denn: Eine bislang unerreichte Datierungspräzision durch neue C14-Daten stellt das bisherige griechische Periodisierungssystem in Frage.
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Attische Keramikkiste mit Miniaturimitationen von Getreidespeichern des Frühgeometrisch II aus Athen. Ihre Datierung wird aufgrund der neuen C-14-Daten beeinflusst. Foto: © Stefanos Gimatzidis/ÖAW

Seltener Fund: Archäologen entdecken Boot aus der Römerzeit
Quelle: HAZ vom 31.05.2020 (RND)

o Bei Ausgrabungen haben serbische Archäologen die Reste eines antikes Bootes gefunden.

·         o Das aus der römischen Zeit stammende Holzschiff konnte in nahezu unversehrtem Zustand geborgen werden.

·         o Die Wissenschaftler sind von dem seltenen Fund überrascht.

Ein Team serbischer Archäologen hat einen bedeutsamen Fund gemacht. In einem Tagebau für Steinkohle in der Nähe der Stadt Kostolac haben die Wissenschaftler Teile eines antiken Holzbootes ausgegraben. Das aus dem Römischen Reich stammende Boot ist laut den Wissenschaftlern sehr gut erhalten.

“Römische Schiffe werden sehr selten gefunden, insbesondere solche, die so gefertigt wurden und so gut erhalten sind”, erklärt Archäologe Miomir Korac. “Es ist fast 19 Meter lang und ein unglaublicher Fund, was diesen Bootstyp betrifft.” Nach Ansicht der Wissenschaftler wäre ein Boot dieser Größe selbst für moderne Schiffbauer eine Herausforderung.
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Mit Film (1:13 min)

Riesige versunkene Landstriche: Forscher ruft zur Erkundung von "Aquaterra" auf
Quelle: der Standard vom 01.06.2020 (jdo)

Seit dem Eiszeitende hat die Welt eine Landfläche in der Größe Südamerikas verloren – mit ihr verschwanden ganze Kapitel der Menschheitsgeschichte

Als die vorerst letzte Kaltzeit vor 25.000 bis 20.000 Jahren ihren Tiefpunkt erreichte, hätte die Weltkarte ganz anders ausgesehen als heute. Während dieses sogenannten Letzteiszeitlichen Maximums war weltweit so viel Wasser in Gletschern gebunden, dass der Meeresspiegel um 125 Meter niedriger lag als heute. Das schuf nicht nur Landverbindungen, wo es heute keine mehr gibt, sondern vor allem auch riesige bewohnbare Gebiete, die heute als Teil des Kontinentalschelfs wieder unter Wasser liegen.

In einer aktuellen Studie, die im Fachjournal "Geographical Review" erschienen ist, haben Forscher zu beziffern versucht, wie viel Land seit damals verloren gegangen ist. Darin kommt das Team um Jerry Dobson, einen emeritierten Geographen von der University of Kansas, auf einen erstaunlichen Wert: Die damals noch trockenliegenden kontinentalen Säume hätten in ihrer Gesamtheit eine Fläche so groß wie Südamerika ergeben. Dobson nennt diese riesigen versunkenen Landstriche "Aquaterra".
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Ein Taucher erkundet den versunkenen römischen Hafen von Olbia im Südosten Frankreichs. Die Überreste sind 2.000 Jahre alt – aber ließen sich auch aus einer zehnmal so fernen Vergangenheit noch Spuren finden? Foto: APA/AFP/BORIS HORVAT

Qumran-Rollen: DNA-Analysen helfen Forschern beim Entschlüsseln
Quelle: HAZ vom 03.06.2020 (RND / dpa)

·         o Die Qumran-Rollen zählen zu den wichtigsten archäologischen Funden des 20. Jahrhunderts.

·         o Die aus tausenden Fragmenten bestehenden Schriftstücke sind nur schwer zu entziffern.
o Forschern ist es jetzt erstmals gelungen, mithilfe von DNA-Analysen die Schriften zusammenzusetzen.

Tel Aviv. Seit mehr als 70 Jahren bemühen sich Wissenschaftler, berühmte Schriftrollen vom Toten Meer zusammenzusetzen. Bei mehr als 25.000 häufig winzigen Fragmenten biblischer Texte ist dies eine große Herausforderung. Mithilfe von Erbgut-Analysen sind sie bei den sogenannten Qumran-Rollen nun vorangekommen.

Wie die Forscher um den israelischen Professor Oded Rechawi im Fachmagazin “Cell” berichten, gewannen sie DNA aus den aus Tierhaut gefertigten Schriftstücken. Dies half ihnen im Zusammenspiel mit Textanalysen dabei, die ältesten handschriftlichen Bibel-Texte in Zusammenhang und Reihenfolge zu bringen.
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In Mexiko finden Forscher das älteste und größte Maya-Monument
Quelle: WELT vom 04.06.2020 (Florian Stark)

1,4 Kilometer lang und 400 Meter breit ist das Hochplateau, das Archäologen im Süden Mexikos entdeckt haben. Bis zu 13 Millionen Tagewerke waren nötig, um den Bau zu errichten. Er widerlegt zudem eine alte These der Forschung.
 

Die Archäologie Mittelamerikas ist um eine Sensation reicher. Im Süden Mexikos, im Bundesstaat Tabasco, haben Archäologen Spuren eines monumentalen Kultortes entdeckt. Mit einer Länge von 1400 und einer Breite von 400 Metern übertrifft dieser sogenannte Zeremonialkomplex alle bisher bekannten Anlagen. Mehr noch, mit einem Alter von mehr als 3000 Jahren soll er der älteste sein, der bislang im Gebiet der Maya-Kultur ans Licht kam.

Für den Archäologen Takeshi Inomata von der University of Arizona in Tucson handelt es sich um die älteste und größte Monumentalanlage der Maya, die bislang identifiziert werden konnte. Der Zeremonialkomplex Aguada Fénix verändere nicht nur das Bild von den frühen Maya, sondern stelle offenbar auch ein Bindeglied zur älteren Olmeken-Kultur dar, schreiben Inomata und sein Team in einem Beitrag für die Fachzeitschrift „Nature“
.
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Das Areal von Aguada Fénix aus der Luft, bewaldet im Hintergund das Plateau des Zeremonialkompexes

Quelle: Takeshi Inomata

 

Menschliche Mobilität und die frühen Staaten im Vorderen Orient
Quelle: Arch. Online vom 05.06.2020 (MPI SHH / CS)

Archäogenetische Analysen an prähistorischen Menschen aus Anatolien, der nördlichen Levante und des Südkaukasus beleuchten die Bevölkerungsdynamik von der Jungsteinzeit bis zur Bronzezeit. Durch die Analyse der Genome von 110 Menschen, die zwischen 7.500 bis 3.000 Jahren vor unserer Zeit in dieser Region lebten, wirft die Studie ein neues Licht auf menschliche Mobilität und die Verbreitung von Ideen und materieller Kultur vor und während der Entstehung einiger der frühesten Staaten der Welt.

Die Region vom Südkaukasus bis Anatolien und Mesopotamien war über Jahrtausende eine Drehscheibe für den Austausch von Ideen und Gütern. Welche Rolle menschlicher Mobilität beim Wandel der bäuerlichen Gemeinschaften zu komplexen Gesellschaften zukam, ist jedoch noch weitgehend unbekannt. Beruht diese Entwicklung in erster Linie auf dem Austausch und der Verbreitung von Ideen und materiellen Gütern, oder war sie auch mit umfangreicher Mobilität von Bevölkerungsgruppen verbunden?
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Keramikfunde aus Arslantepe, die Keramikfunden aus Mesopotamien ähnlich sind (Palastperiode) (© Italienische archäologische Mission in Ostanatolien, Sapienza Univ. von Rom)

Der Berg der Schätze
Quelle SZ vom 05.06.2020 (Hubert Filser)

Der Gräberberg bei Assiut in Ägypten wurde lange wenig beachtet. Nun hat ein Forscherteam in jahrelangen Grabungen Deckenmalereien, Wandtexte und mumifizierte Tiere freigelegt.

Zweihundert Meter hoch ragt der Berg Assiut al-gharbi über dem Niltal auf, direkt hinter dem Kalksteinberg beginnt die Wüste. Wenn Jochem Kahl und Ursula Verhoeven-van Elsbergen mit ihrem Team bei 40 Grad die Bergflanke hinaufklettern, im Gepäck Hacke, Helm, Kletterausrüstung und Besen, werden die Ägyptologen von Polizisten in Zivil begleitet, der Berg ist militärisches Sperrgebiet. Ihr Ziel sind die antiken Gräber im Inneren des Bergs, einst in jahrelanger Arbeit mit Hammersteinen tief in den Felsen geschlagen. Viele von ihnen sind 4000 Jahre alt.
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Foto: Fritz Barthel
Viele Gräber im Gebel Assiut al-gharbi sind 4000 Jahre alt.

 

Vermehrte Interaktionen zwischen jungsteinzeitlichen Einwanderern und Jäger-Sammlern in Westeuropa
Quelle: Arch. Online vom 06.06.2020 (MPG / AB)

Hoher Anteil von Jäger-Sammler-Genen im Erbgut früher französischer Bauern

Anhand archäogenetischer Daten für die Zeit des Übergangs von der Mittel- zur Jungsteinzeit vor rund 7500 Jahren in Westeuropa, ist es einem deutsch-französischen Forschungsteam gelungen, einen für Europa ungewöhnlich hohen Grad an Variabilität genetischer Vermischung zwischen neolithischen Frühbauern und regional ansässigen Jäger- und Sammlergruppen nachzuweisen. 

Die frühbäuerliche Lebensweise des Neolithikums (Jungsteinzeit), gekennzeichnet durch die Ausbreitung der Landwirtschaft, die Domestizierung von Tieren und die Entwicklung neuer Technologien, entstand vor etwa 12.000 Jahren im Nahen Osten. In den nachfolgenden Jahrtausenden breitete sie sich über Europa aus, insbesondere über zwei Hauptverbreitungsströme, zum einen entlang des Donautals und zum anderen entlang der Mittelmeerküsten. Vor etwa 7000 Jahren erreichte das Neolithikum auch die Atlantikküste. Archäogenetische Daten von europäischen Frühbauern deuten darauf hin, dass die Ausbreitung der Landwirtschaft durch expandierende Bevölkerungsgruppen erfolgte, welche sich zunächst nur wenig bis gar nicht mit den einheimischen Jäger-Sammlern vermischten. Für Frankreich lagen bis jetzt jedoch noch keine archäogenetischen Daten vor.
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Das Grab von Pendimoun F2 (5480-5360 v.Chr.). Hier entdeckte das Forschungsteam eine Frau mit etwa 55 % Jäger-Sammler-Anteilen im Erbgut. Zeichnung © Henri Duday

Bis in drei Meter Tiefe: Archäologen erkunden mit Bodenradar antike, römische Stadt
Quelle: HAZ vom 09.06.2020 (RND, dpa)

o In der italienischen Region Latium haben Archäologen die antike Siedlung Falerii Novi untersucht.

·         o Mithilfe eines Bodenradars erkundeten sie die Stadt bis in drei Meter Tiefe – und fertigten Kartografien an.

·         o Weitere historische Städte könnten durch die Technik neu erforscht werden.

Rom. Tiefe Einblicke in eine versunkene römische Stadt sind auch ohne Ausgrabung möglich. Das zeigt ein Projekt von Archäologen der Universitäten im britischen Cambridge und im belgischen Gent. Statt Schaufeln, Hämmern und Pinseln nutzten die Forscher ein Bodenradar, um die antike Siedlung Falerii Novi in der italienischen Region Latium bis in rund drei Meter Tiefe zu erkunden.
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Mit Film nach Werbung (0:50 min)

Kunstwerk aus Knochen: Über 13.500 Jahre alte Tierskulptur entdeckt
Quelle: HAZ vom 11.06.2020 (RND, dpa)

o In China haben Archäologen ein aus Knochen geschnitztes Vögelchen aus der Altsteinzeit entdeckt, das etwa 13.500 Jahre alt ist.

·         o Die Figur unterscheidet sich von anderen Exemplaren, die je in Westeuropa oder Sibirien gefunden wurden.

·         o Die Entdeckung wirft ein neues Licht auf die Entwicklung von Kunst.

Peking. Archäologen haben ein aus Knochen geschnitztes Vögelchen aus der Altsteinzeit entdeckt, das mit einem geschätzten Alter von etwa 13.500 Jahren das älteste bekannte Kunstwerk in Ostasien ist. Der Fund in Lingjing in der chinesischen Provinz Henan zeigt, dass künstlerische Traditionen mit Tierskulpturen in Ostasien schon 8500 Jahre früher als bisher bekannt existiert haben, wie der Forscher Li Zhanyang von der Universität Shandong und internationale Kollegen im Wissenschaftsjournal “PLOS ONE” erklären. Es sei das älteste bekannte chinesische Kunstwerk.
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Mit Film nach Werbung (1:34 min)

Älteste Belege für Jagd mit Pfeil und Bogen außerhalb Afrikas gefunden
Quelle: der Standard vom 12.06.2020 (red, APA)

Funde auf Sri Lanka sind beachtliche 45.000 bis 48.000 Jahre alt

Die Jagd mit Pfeil und Bogen war eine entscheidende Innovationsleistung des Homo sapiens. Der bisher früheste Beleg für diese Technik stamme aus Südafrika und sei etwa 64.000 Jahre alt, sagt Patrick Roberts vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena. Etwa in diesem Zeitraum hat sich der moderne Mensch auch von Afrika nach Asien ausgebreitet. Dennoch waren die ältesten Pfeilspitzen, die man bisher außerhalb Afrikas gefunden hat, nur halb so alt.

Eine Entdeckung im Regenwald von Sri Lanka macht diese Lücke nun erheblich kleiner: In der Höhle Fa-Hien Lena im Südwesten der Insel fanden Archäologen Pfeilspitzen aus Tierknochen und -zähnen, die etwa 45.000 bis 48.000 Jahre alt sind. "Die Brüche an den Spitzen deuten auf eine Beschädigung durch einen starken Aufprall hin – etwas, das normalerweise bei der Jagd mit Pfeil und Bogen auf Tiere beobachtet wird", sagt Michelle Langley von der Griffith University in Brisbane. Die Studie des Teams um Langley und Roberts ist im Fachjournal "Science Advances" erschienen.
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Abstract der Publikation in Science Advances:
Bows and arrows and complex symbolic displays 48,000 years ago in the South Asian tropics



 

Die steinzeitlichen Pfeilspitzen wurden sowohl aus den Zähnen als auch den Knochen verschiedener Tierarten angefertigt. Foto: M. C. Langley

Das Geheimnis der Frau im Brunnen
Quelle: SZ vom 18.06.2020 (Hans Holzhaider)

In der Türkei haben Archäologen das Skelett einer Frau entdeckt, die vor 3600 Jahren ermordet wurde. Das Opfer stammte aus einer weit entfernten Region in Zentralasien. Was ist damals geschehen?

Alles spricht für ein Gewaltverbrechen, begangen vor etwa 3600 Jahren. Genauer gesagt: zwischen den Jahren 1625 und 1511 vor Christus. Das Opfer: eine Frau, 40 bis 45 Jahre alt, für die damalige Zeit schon ein gesegnetes Alter. Der Tatort: die antike Stadt Alalach in der heutigen südtürkischen Provinz Hatay, etwa hundert Kilometer westlich von Aleppo. Der Täter: unbekannt, ebenso die Todesursache.

2011 entdeckten türkische Archäologen das Skelett der Frau auf dem Grund eines tiefen Brunnens. An den Knochen fanden sich keine Spuren einer tödlichen Verletzung, also wurde sie vielleicht erwürgt oder erstochen.
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Foto: Murat Akar/Alalakh Archives
Das Skelett einer Frau, die vor 3600 Jahren in einen Brunnen geworfen wurde.

 

Irland vor 5000 Jahren: Monumentalgräber und Inzest-Dynastie
Quelle SZ vom 21.06.2020 (dpa)

Dublin  - Monumentale Grabanlagen und Inzest zwischen engsten Verwandten der Elite: Schon vor 5000 Jahren dominierten auf der irischen Insel offenbar Dynastien, wie sie von ägyptischen Pharaonen und den Gottkönigen der Inka bekannt sind.

Eine Genstudie rekonstruiert im Fachblatt "Nature", wie diese Machtstrukturen entstanden - und liefert den mit Abstand frühesten Nachweis für das Down-Syndrom. Zudem deutet sie darauf hin, dass ein irischer Mythos auf Jahrtausende alten tatsächlichen Begebenheiten basieren könnte.

Irland birgt Hunderte große Grabanlagen - sogenannte Passage Tombs, bei denen unter großen aufgeschütteten und in Randsteine gefassten Erdhügeln lange Gänge in Grabkammern führen. Die Anlagen stammen aus dem 4. Jahrtausend vor Christus und sind damit älter als etwa die ägyptischen Pyramiden von Gizeh.
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Foto: dpa
Die zwischen 3200 und 3000 vor Christus erbaute Anlage von Newgrange nördlich von Dublin zählt zum Unesco-Weltkulturerbe. Foto: Ken Williams/shadowsandstone/dpa

 

Riesige Schächte in der Nähe von Stonehenge entdeckt
Quelle: SZ vom 22.06.2020

Die Archäologen glaubten zunächst an Hohlräume im Kalkstein, fanden dann aber Gänge, die 4500 Jahre alt sein könnten.

In der Nähe des bekannten Steinkreises Stonehenge haben britische Archäologen ein riesiges prähistorisches Monument entdeckt. Forschern zufolge besteht die Fundstätte aus mindestens 20 riesigen Schächten, die insgesamt einen Kreis von mehr als zwei Kilometern Durchmesser bilden. Die Schächte selbst sollen einen Durchmesser von mehr als zehn Meter haben und wurden vermutlich vor 4500 Jahren gegraben. Sie befinden sich auf dem Gelände des jungsteinzeitlichen Dorfes Durrington Walls, das gut zwei Kilometer von Stonehenge entfernt liegt.
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Foto: via REUTERS
Auf der Grafik ist dargestellt, wie die Gänge angeordnet sind: ein eindeutiger Kreis.

 

 

 

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