Newsletter September 2019


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Inhalt:
1. Veranstaltungen des Landesmuseums
2. Veranstaltungen des Nds. Landesvereins für Urgeschichte
3. Veranstaltungen befreundeter Vereinigungen
4. Kurz berichtet ... / Aus dem Internet,
gegliedert nach Niedersachsen, Deutschland und aus aller Welt...


1. Veranstaltungen des Landesmuseums
- Änderungen vorbehalten -

Sonderausstellungen

vom 27.09.2019 bis 23.02.2019
zeitenwende 1400
die goldene tafel als europäisches meisterwerk

Mehr Infos zur Ausstellung finden Sie im Quartalsheft oder auf der Homepage des Nds. Landesmuseums.


2. Veranstaltungen des Niedersächsischen Landesvereins für Urgeschichte
Änderungen vorbehalten - 

Forum prähistorische Kunst 

Do. 05.09. von 16:15 – 18:45 Uhr
„Dem Teppich von Bayeux ganz nah – Gemeinsame Bildanalyse“
Vortrag: Dr. Beate Veil,
Hannover
Moderation: Dr. Stephan Veil
Mit Anmeldung unter mailto:landesverein@gmx.de
Kostenlos, Um Spenden wird gebeten

Arbeitskreis Steinzeit 

Fr. 27.09. von 16:15 – 18:45 Uhr
„Erste Kontakte? Spuren des modernen Menschen und des Neandertalers im Vorderen Orient“
Vortrag: Dr. Dirk Leder,
Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege
Moderation: Dr. Stephan Veil
Mit Anmeldung unter mailto:landesverein@gmx.de
Kostenlos, Um Spenden wird gebeten

Archäologischer Kinderclub

Do., 05.09. und 19.09. von 16:30 bis 18:30 Uhr
Forschen, was das Zeug hält
Stefanie Abraham +  Brigitte von Wintzingerode

Für Kinder ab 8 Jahren
Mit Anmeldung
Kostenlos

 


3. Veranstaltungen befreundeter Vereinigungen


Vorträge der Naturhistorischen Gesellschaft Hannover (NGH)
Hier finden Sie Hinweise auf Vorträge und Aktivitäten in 2019...

Vorträge der Ethnologischen Gesellschaft Hannover e.V.
Hier finden Sie Hinweise auf Vorträge und Aktivitäten in 2019...

 ArchAN, Archäologischer Arbeitskreis Niedersachsen e.V.
Hier haben Sie Zugang zum Terminkalender des ARCHAN... 
Auf www.archan-nhb.de können Sie auch die aktuelle Sondengängerbroschüre 2019 herunterzuladen

Hinweis: Einladung zur Herbstexkursion des ArchAn in den Süntel zum Thema „Glasarchäologie“
Im Terminkalender des ArchAn finden Sie das Programm. 
Anmeldungen unter: mailto:heimat@niedersaechsischer-heimatbund.de
Anmeldeschluss: 1. September

Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege und Gesellschaft für Denkmalpflege in Niedersachsen e.V.
Hier finden Sie Hinweise auf Veranstaltungen des Landesamtes......
Hier kommen Sie auf die Seite der Gesellschaft für Denkmalpflege....

Freundeskreis für Archäologie in Niedersachsen e.V. (FAN)
Hier finden Sie Hinweise auf Vorträge und Aktivitäten in 2019... 

Veranstaltungen der Freunde für Archäologie im Braunschweiger Land (FABL)
Hier finden Sie Hinweise auf Vorträge und Aktivitäten in 2019....

Paläon, Forschungs- und Erlebniszentrum Schöninger Speere
Hier kommen Sie auf die Homepage...

Archäologischen Gesellschaften in Sachsen-Anhalt (AGISA)
Hier finden Sie Hinweise auf Vorträge und Aktivitäten in 2019...

Archäologische Kommission für Niedersachsen 
Hinweis: Die Archäologische Kommission hat eine neue Homepage: www.ak-niedersachsen.de

 


4a. Kurz berichtet ... / Aus dem Internet, Berichte aus Niedersachsen...

Neue Ausgrabungen an der Einhornhöhle
Quelle: Arch. Online vom 06.08.2019 (NLfD / CS)

Am 15. Juli 2019 starteten die neuen Ausgrabungen an der überregional bedeutenden Einhornhöhle bei Scharzfeld im Landkreis Osterode. Die Höhle ist ein Schlüsselfundplatz für die Erforschung des Neandertalers im Norden, der schon vor mehr als 100.000 Jahren das Felsmassiv als Lagerplatz genutzt hat. 

In der Einhornhöhle haben sich die Hinterlassenschaften der letzten über 100.000 Jahre in mächtigen Ablagerungen erhalten, in denen zahlreiche hervorragend erhaltene Tierknochen und Werkzeuge unseres eiszeitlichen Vorfahren zu finden sind. Die Höhle bietet damit auch ausgezeichnete Möglichkeiten, die natürlichen Klimaveränderungen von der Eiszeit bis heute zu studieren. Knochen von Tieren wie Höhlenbären, Wölfen und sogar Fledermäusen werden in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Braunschweig analysiert, sie erlauben eine verlässliche Rekonstruktion der Umweltverhältnisse.

Ziel der neuen Forschungen ist es, Ausgrabungen in der Höhle und auch im Bereich eines verschütteten Eingangs durchzuführen. Mit Hilfe der freigelegten Steingeräte und Faunenreste sowie mit physikalischen Altersdatierungen für die verschiedenen Fundschichten soll geklärt werden, wann und unter welchen Klimabedingungen der Mensch sich im Harz aufgehalten hat. War der Neandertaler möglicherweise ein Kälteflüchtling?
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Foto: NLfD

Studenten entdecken bei Grabungen am Heiligenberg einen Siegelstempel : Die Lokalgeschichte steckt in der Erde   
Quelle: MK-Kreiszeitung.de vom 13.08.2019 (Vivian Krause)

Heiligenberg – Die Suche nach Spuren aus der Vergangenheit geht weiter: Derzeit finden erneut Grabungen am Heiligenberg statt. Auf der Wiese hinter dem Forsthaus suchen Grabungsleiterin Dr. Simone Arnhold von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Frank Wedekind von der Firma „Streichardt & Wedekind Archäologie“ aus Göttingen, der sie zeitweise als Grabungsleiter vertritt, und insgesamt sechs Studenten nach archäologischen Funden. Viele der Entdeckungen, die vom 9. bis ins 19. Jahrhundert reichen, müssen noch aufgearbeitet werden, sagt Frank Wedekind. Insgesamt zeige die Fläche laut Arnhold, dass das archäologische Potenzial sehr groß ist. Sie spricht von einem „Stück Lokalgeschichte, das zutage gekommen ist“ und ist erfreut, dass diese mit archäologischen Methoden bereichert werden könne.
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Das Reinigen der Funde gehört ebenso dazu wie die Grabungen selbst. Hier am Werk sind Maja Leone (links) und Annika Jochens. Fotos: Vivian Krause

 


4b. Kurz berichtet ... / Aus dem Internet, Berichte aus Deutschland...

Kemberg: Die älteste Burg Mitteleuropas fiel vor 2600 Jahren
Quelle: Neue Presse vom 18.07.2019 (RND/dpa)

Sie existierte rund 300 Jahre lang – dann fiel die Burg bei Kemberg (Sachsen-Anhalt) den Skythen in die Hände und wurde niedergebrannt. Das besondere, so Archäologen, ist die Tatsache, dass Wissenschaftler präzise sagen können, wann das geschah: vor 2600 Jahren.

Kemberg - Die eisenzeitliche Burg bei Kemberg (Landkreis Wittenberg) ist vor 2600 Jahren abgebrannt. „Die verkohlten Überreste eines hölzernen Walls belegen den Untergang. Die Burg fiel infolge kriegerischer Auseinandersetzungen“, sagte Archäologe und Projektleiter Louis D. Nebelsick bei der Vorstellung von Ergebnissen der Grabung. Auslöser der Auseinandersetzung sei das Reitervolk der Skythen aus der ukrainischen Steppe gewesen. Sie stießen bis in das Gebiet des heutigen Brandenburgs vor.
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Die freigelegten, rund 3000 Jahre alte Holzbalken der ehemaligen Burg Kemberg in Sachsen-Anhalt. Quelle: Peter Endig/dpa

Archäologen finden seltene Gräber
Quelle: WELT vom 25.07.2019 (dpa/sa)

Eigentlich wurden die Menschen der Rössener Kultur vor 6500 Jahren in der Erde bestattet. Jetzt entdecken Archäologen bei Wedringen ein Brandgräberfeld. Warum hat sich das Ritual geändert?

Wedringen - Archäologen haben im Landkreis Börde 25 seltene steinzeitliche Gräber entdeckt. Bei dem 6500 Jahre alten Fund nahe Wedringen handele es sich um Brandgräber der sogenannten Rössener Kultur, sagte Projektleiterin Susanne Friederich am Donnerstag. Das sei eine Besonderheit, da in dieser Kultur die Toten normalerweise in der Erde bestattet wurden. «Dabei sind es keine Urnengräber, sondern die Grabgruben entsprechen in ihrer Größe denen für Körperbestattungen», sagte Friederich. Anstelle eines kompletten Skeletts fanden die Archäologen nur Leichenbrandsplitter.

Die Toten wurden mit ihren persönlichen Beigaben verbrannt. Davon zeugten durch Hitzeeinwirkung zersprungene Steinäxte aus Felsgestein. «In der Epoche der Rössener Kultur wurde die Axt erfunden», sagte Friederich. Die Leichenbrandsplitter lagen gemeinsam mit Ascheresten im Mittelbereich der jeweiligen Grabgrube. Möglicherweise hätten sich die Rössener-Menschen die Brandbestattung von der Stichband-Kultur abgeschaut, deren Anhänger etwa zur gleichen Zeit in der Gegend lebten, sagte die Archäologin.
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Eine Grabungsarbeiterin legt in einem Brandgrab aus der Rössener Kultur eine Amphore frei. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert Quelle: dpa-infocom GmbH

 

Reibestein «Fund des Jahres»: Farbe für Jäger und Sammler
Quelle: WELT vom 25.07.2019 (dpa/lsw)

Für Laien mag er unscheinbar sein. Fachleuten verrät ein Stein mit roten Sprenkeln viel über unsere Urahnen. Doch warum sie erst hellere Ockertöne und später dunklere bevorzugten, ist noch unklar.

Blaubeuren
- So grau wie mancher meinen mag, war die «graue Vorzeit» wohl nicht: Jedenfalls haben nach Ansicht von Archäologen schon die Jäger und Sammler Körper und Gegenstände gern mit kräftigen Ockertönen bemalt. Erkenntnisse zu ihren Werkzeugen und Methoden ermöglicht ein kleiner Reibestein, der am Donnerstag von Experten der Universität Tübingen als «Fund des Jahres» 2018 bei der Erforschung der Welterbe-Höhlen auf der Schwäbischen Alb präsentiert wurde.

Der in der Höhle Hohle Fels nahe Schelklingen (Alb-Donau-Kreis) entdeckte Stein zähle «zu den wenigen Artefakten, die uns über die Bearbeitung und Herstellung von Ockerpulver vor rund 40 000 Jahren Auskunft geben», sagte der Leiter der Grabungen, Professor Nicholas Conard, vor Reportern im Urgeschichtlichen Museum in Blaubeuren (urmu).
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Museumleiterin Stefanie Kölbl legt im ... in eine Vitrine. Foto: Stefan Puchner | Foto: Stefan Puchner

Museumleiterin Stefanie Kölbl legt im Urgeschichtlichen Museum einen Stein in eine Vitrine. Foto: Stefan Puchner

Sechs Urnengräber aus der Bronzezeit bei Schwerin entdeckt
Quelle: Ostsee-Zeitung vom 31.07.2019

Sie stammen aus der Zeit um 1000 vor Christus: Auf einer Baustelle in Pinnow wurden sechs Bestattungen aus der jüngeren Bronzezeit entdeckt. Die Tongefäße sind zwar zum Teil zerbrochen, aber komplett erhalten.

Pinnow - Bei Bauarbeiten in Pinnow nahe Schwerin sind sechs Urnengräber aus der jüngeren Bronzezeit entdeckt worden.

Die Bestattungen aus der Zeit um 1000 vor Christus gehören zu einem der größten bekannten Urnenfriedhöfe aus der Zeit in Mecklenburg-Vorpommern, wie Landesarchäologe Detlef Jantzen am Mittwoch sagte. 
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Fabian Möller, Grabungsassistent beim Landesamt für Archäologie in Mecklenburg-Vorpommern, legt in einer Baugrube eine Urne frei. Quelle: Büttner/dpa

Staunen über uralte Räder
Quelle: mittelbayerische vom 31.07.2019

Eigentlich sehen sie ganz unscheinbar aus: Wissenschaftler haben bei Grabungen kleine braune Rädchen aus Ton gefunden und dabei ganz schön gestaunt.

Denn die kleinen Fundstücke sind 4000 bis 5000 Jahre alt. Genau können auch die Forscher das nicht sagen.

Die Räder wurden in einem ebenso alten Kindergrab gefunden. Ein Spielzeug waren die Räder aber nicht, glauben die Forscher. Allerdings wissen sie auch noch nicht, welchen Zweck sie tatsächlich hatten.

Die Rädchen sind ein bisschen kleiner als ein Tennisball. Nach so langer Zeit im Boden sind sie sehr zerbrechlich. Darum wurden sie ganz vorsichtig aus dem Boden geholt. Jetzt werden die Fundstücke erst einmal genauer untersucht. Die Wissenschaftler hoffen, dass sie dann noch mehr herausfinden.


Wissenschaftler haben ein uraltes Kindergrab entdeckt. Darin fanden sie zwei kleine Räder aus Ton, die Rätsel aufgeben. Foto: Archäologiebüro Dr. Woidich GmbH/dpa

Wissenschaftler haben ein uraltes Kindergrab entdeckt. Darin fanden sie zwei kleine Räder aus Ton, die Rätsel aufgeben. Foto: Archäologiebüro Dr. Woidich GmbH/dpa

Steinzeitsiedlung und Keltengräber in Erlensee
Quelle: Arch. Online vom 09.08.2019 (LfDH /CS)

Südlich des Gewerbeparks der Stadt Erlensee im Main-Kinzig-Kreis in Hessen finden derzeit Ausgrabungen statt. Neben Funden aus dem Neolithikum wurden vor allem auch Gräber aus der jüngeren vorrömischen Eisenzeit entdeckt und ausgegraben.

Auf eine Siedlungstätigkeit bereits im Neolithikum verweisen Funde wie Steinbeile und Keramikfragmente. Bisher sind zudem 30 eisenzeitliche Gräber entdeckt und dokumentiert worden. Neben Knochenfragmenten der in der Regel zu dieser Zeit verbrannten Toten fanden sich noch weitere Fundstücke, darunter Fragmente von Schmuckstücken, Werkzeuge und auch Waffen. Bemerkenswert ist hierbei der Fund eines intentionell verbogenen eisernen Schwertes. Nicht nur dieser Fund, sondern auch weitere Objekte wie z. B. Fragmente von kobaltblauen Glasarmringen, Bronzearmringe oder eine tönerne Rassel geben uns heute einen Einblick in die Glaubenswelt der Kelten vor mehr als 2000 Jahren.




Ein Beispiel für die herausragende Qualität der Beigaben aus dem keltischen Gräberfeld - eine verzierte Miniaturlinsenflasche. (© Dr. B. Leinthaler, Landesamt für Denkmalpflege Hessen, hessenARCHÄOLOGIE)

Erstaunliche Erkenntnisse nach Grabungen in Bad Doberan
Quelle: Ostsee Zeitung vom 09.08.2019 (Anja Levien)

Drei große Grabungen hat es seit 2016 in Bad Doberan gegeben. Ein Massengrab und ein Verhüttungsplatz wurden entdeckt. Hunderte Befunde haben die Mitarbeiter des Landesamts für Kultur- und Denkmalpflege MV dokumentiert, wissen jetzt, wie das Leben vor mehr als 2000 Jahren war.

Bad Doberan - Mit der Baggerschaufel wird die Erde auf dem Grundstück an der Nienhäger Chaussee weggeschoben. Für die Mitarbeiter des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege ist schnell ersichtlich: Hier stand mal ein Haus – vor mehr als 2600 Jahren. Sie beginnen damit, die Befunde auf dem Boden mit einem roten Band zu markieren, auszumessen, zu zeichnen und Profilschnitte anzulegen.
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Lars Saalow, Dezernent für urgeschichtliche Siedlungen, zeigt eine Bügelknopffibel aus dem 4. Jahrhundert, die bei Grabungen an der Nienhäger Chaussee gefunden wurde. Quelle: Anja Levien


Archäologen finden in Kölleda Hinweise auf  Thüringens erste Kamm-Werkstatt
Quelle: T.A. vom 10.08.2019 (Annett Kletzke)

Kölleda  Ausgrabungen auf der Fläche des künftigen Industriegebiets an der Kiebitzhöhe gehen im letzten Abschnitt weiter und sollen in diesem Jahr im Wesentlichen abgeschlossen werden.

„Sie sehen sehr unscheinbar aus, wenn sie aus der Erde kommen“, sagt Ausgrabungsleiter Dr. Klaus-Peter Wechler. Die Rede ist von gleich mehreren Kämmen aus Geweih, die bei den Ausgrabungen für die Erschließung des neuen Industriestandortes auf der Kölledaer Kiebitzhöhe ans Tageslicht gekommen sind.

Wie Dr. Christian Tannhäuser, im Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie als Gebietsreferent für Nordthüringen zuständig, zu berichten weiß, stammen sie aus der Zeit des 6. bis 8. Jahrhunderts nach Christus und damit aus der späten Völkerwanderungszeit und dem frühen Mittelalter. „Es gibt bislang nicht viele untersuchte Siedlungen aus dieser Epoche in Thüringen. Unser Wissen beruht zum Großteil auf Grabfunden. Funde wie Kämme, Werkzeuge und Keramik geben hingegen Einblick in das alltägliche Leben der Menschen und spielen daher für uns eine wichtige Rolle.“
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Foto: Sömmerda / Jens König

Der verblüffend simple Superkleber der Neandertaler
Quelle: der Standard vom 19.08.2019 (Klaus Daschwer)

Die Herstellung von Birkenpech, das der universelle Allzweckklebstoff der Eiszeit war, ist noch viel einfacher als bisher gedacht

Tübingen/Wien – Birkenpech war so etwas wie der Superkleber der Eiszeit: Die teerige Substanz findet sich zum Beispiel auf den Pfeilen von Ötzi, der damit scharfe Steinspitzen an Holzschäften befestigte. Die früheste Verwendung von Birkenpech wurde in Italien entdeckt und auf etwa 200.000 Jahre geschätzt, was nahelegt, dass bereits die Neandertaler den Klebstoff herstellten.

Komplexer Produktionsprozess?
Das wurde viele Jahre lang als Beweis dafür angesehen, dass die Neandertaler über erhebliche technische Fähigkeiten und also auch Hirnschmalz verfügten. Denn Forscher haben in den vergangenen Jahren den Herstellungsprozess immer wieder unter vorzeitlichen Bedingungen nachgestellt. Dabei kamen sie zum Schluss, dass man bei der Herstellung des Klebers aus Birkenrinde auf die Temperatur achten muss, die ziemlich genau 350 Grad betragen sollte. Zudem sei eine luftdichte Versiegelung nötig, damit die Rinde nur verschwelt.
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Birkenpech, das paläolithische Pattex.
Foto: Jorre/wikimedia, CC BY-SA 3.0

Seltener Fund im Eichsfeld: Das ist etwas so wie eine Rolex
Quelle: T.A. vom 14.08.2019 (Johanna Braun)

Gerterode:  Auf einem Feld bei Gerterode findet ein Deunaer einen Feuersteindolch aus der frühen Bronzezeit.

Ein ungewöhnlicher Ort, ein ungewöhnlicher Fund und auch noch eine solche Geschichte – Christian Tannhäuser kommt regelrecht ins Schwärmen. Dann fischt der Gebietsreferent Nordthüringen des Thüringer Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie diese Besonderheit aus der kleinen Pappbox und legt sie auf den Holztisch. Es ist ein Feuersteindolch aus der frühen Bronzezeit. Er stammt aus der Aunjetitzer-Kultur und ist wohl über 4000 Jahre alt. Er wird auf 2200 bis 2000 vor Christus datiert.
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Finder Gerhard Müller aus Deuna zeigt das Stück am Fundort…
Foto: Johanna Braun

 

 


4c. Kurz berichtet ... / Aus dem Internet, Berichte aus aller Welt...

Hier finden Sie eine Übersicht über archäologische Artikel in der Zeitung „the guardian“
(16.08.2019) Bronze age meals in the marshes seasoned with parasitic worms
(11.08.2019) Dig in! Archaeologists  serve up ancient menus for modern tables
(06.08.2019) Who says Sutton Hoo site was dull?
(05.08.2019) National Trust brings Sutton Hoo alive with with £4m revamp

 

Frühester moderner Europäer war Opfer einer Gewalttat
Quelle: Arch. Online vom 05.07.2019 (Senckenberg / AB)

Täter war Linkshänder

Der etwa 40 Jahre alte Mann, dessen 1942 in der rumänischen Cioclovina-Höhle gefundene Schädel als eines der frühesten Zeugnisse des modernen Menschen in Europa gilt, starb keines natürlichen Todes. Wie neueste Untersuchungen zeigen, sind die Risse, die der 33.000 Jahre alte Schädelfund aufweist, nicht wie bislang angenommen durch Verwitterungsprozesse entstanden, sondern die Folge eines tödlichen Schlages mit einer Keule.
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Cioclovina 1 Schädelfraktur

Die in dieser Ansicht des Schädels »Cioclovina 1« von rechts oben deutlich erkennbare Fraktur entstand durch einen Keulenschlag. Foto: Kranioti, Grigorescu, Harvati

Uraltes Römerschiff vor Mallorcas Playa de Palma entdeckt
Quelle: Neue Presse vom 18.07.2019 (RND/dpa)

Ein
Anwohner hat vor Mallorca ein uraltes Römerschiff entdeckt. Es lag dort schon seit Jahrhunderten, doch erst jetzt kam es unter dem Sand hervor. Die Fundstelle wird nun streng bewacht – trotz Urlaubssaison.

Palma - Mitten in der Urlaubshochsaison ist vor Mallorca ein uraltes Römerschiff entdeckt worden. Das vermutlich aus dem 3. oder 4. Jahrhundert nach Christus stammende Wrack sei von einem Anwohner nur 50 Meter vor der berühmten Playa de Palma entdeckt worden, der daraufhin die Behörden informiert habe, teilte der Inselrat mit.
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Römisches Mosaik in Alexandria entdeckt  
Quelle: Selket´s Blog vom 21.07.2019 (Selket)

In der Stätte von Kom el-Dikka, in Alexandria, haben polnische Archäologen ein wunderschön erhaltenes Mosaik entdeckt.

Die Grabungen brachten neben dem riesigen Fragment aus dem 4-7 Jahrhundert n. Chr. noch ein kleines Theater, ein großes Badehaus und eine einzigartige Gruppe von 22 Hörsälen zu Tage. Die Hörsäle sprechen dafür, dass hier einst eine antike Universität stand.

In den vergangenen Jahren hat sich die Ausgrabungsmission
hauptsächlich auf den bisher unerforschten römischen Teil des alten Alexandrias konzentriert. Die Gebäude dieser Zeit sind oft verschwenderisch schön dekoriert, wie Dr. Grzegorz Majcherek, der Direktor der Ausgrabung erklärt. In so einem römischen Gebäude fanden die Archäologen auch dieses 2,60 x 2,60 Meter große Mosaik.
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Foto: Antikenministerium Ägypten

Älteste bekannte Vorstufe der Fresko-Malerei im Mittelmeerraum dokumentiert
Quelle: Arch. Online vom 28.07.2019 (Uni Tübingen / CS)

Archäologinnen und Archäologen der American University of Beirut und der Universität Tübingen haben die ältesten großflächig erhaltenen Wandmalereien im Vorderen Orient dokumentiert. Erste Teile der Malereien wurden bereits 2005 in den Ruinen eines Palasts aus der Bronzezeit im Süden des Libanon, an der Mittelmeerküste südlich von Sidon, entdeckt.

In den Folgejahren konnten die Malereien auf großen Wandflächen aufgedeckt und konserviert werden, und nun haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Ergebnisse in Buchform publiziert. Wie Professor Jens Kamlah vom Biblisch-Archäologischen Institut der Universität Tübingen berichtete, wurden die Bilder in einer frühen Entwicklungsstufe der Fresko-Malerei auf die Wände aufgebracht und entstanden um 1900 v. Chr. Es handele sich damit um den ältesten derzeit bekannten Beleg für eine Vorform dieser Maltechnik im gesamten Mittelmeerraum. Das Projekt wurde von Kamlah und der libanesischen Archäologin Professorin Hélène Sader geleitet. Als Kooperationspartner war das Deutsche Archäologische Institut unter der Leitung der wissenschaftlichen Direktorin Dr. Dr. Margarete van Ess beteiligt.
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Bodenbemalung mit Pflanzenmotiv (Foto: Tell el-Burak Excavation Project)

Ältester Brief eines Christen - «Bitte schick Fischsauce
Quelle: SRF vom 29.07.2019 (Sedrik Eichkorn)

Ein Christ schreibt im Jahr 230 n.Chr. an seinen Bruder. Damit ist das Dokument rund 50 Jahre älter als alle anderen überlieferten Briefe von Christen. Entdeckt hat das Schriftstück Wissenschaftlerin Sabine Hübner im Archiv der Universität Basel.

Ein braunes, stellenweise zerfressenes Stück Papier, mit schwarzer Tinte beschrieben, geschützt durch ein Stück Plexiglas: So sieht der fast 1800 Jahre alte Brief aus.

Damit Sabine Hübner, Professorin für Alte Geschichte und Entdeckerin des Briefes, das Dokument anschauen kann, muss sie ins untergeschossige Archiv der Universität Basel steigen. Dort erhält sie den Papyrus, verpackt in eine schlichte Kartonmappe mit einem Band verschnürt.

Das Schriftstück bringt Hübner ins Schwärmen: «Ich finde es beeindruckend, ein Originaldokument vor mir liegen zu haben, das 1800 Jahre alt ist – und dazu in dem Wissen, dass wir hier die erste Handschrift eines Christen haben.»
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Detailaufnahme des Papyrus der Universität Basel – das älteste aller bekannten christlich-dokumentarischen Zeugnisse aus dem römischen Ägypten. Universität Basel

Mit Video, Dauer 1:01 min

Herakleion & Kanopus: Neue Funde tief im Meer
Quelle: Selket´s Blog vom 29.07.2019 (Selket)

Taucher haben im untergegangenen Herakleion die Überreste eines Tempels sowie Goldjuwelen, Münzen und den fehlenden Teil einer Zeremonienbarke entdeckt. Aus der ebenfalls unter dem Meer liegenden Stadt Kanopus haben die Unterwasserarchäologen weitere Neuigkeiten mitgebracht.

Heracleion, benannt nach dem griechischen Sagenheld Herkules, wurde um das 8. Jahrhundert v. Chr. an einem Nilarm direkt am Mittelmeer gegründet. Nach einigen Naturkatastrophen verschluckten die Meeresfluten Herakleion entgültig im 8. Jahrhundert n. Chr. Die Stadt, die auf ägyptisch Thonis hieß, liegt heute durschnittlich 10 Meter tief im Meer und 6,5 Kilometer von der Küste entfernt.

Erst im Jahr 2000 wurde Herakleion unter dem Unterwasserarchäologen Franck Goddio wiederentdeckt. Goddio leitet auch dieses Mal das ägyptisch-europäische Team, das in der nun abgeschlossenen Ausgrabungssaison die Überreste eines großen Tempels mit Steinsäulen und die bröckelnden Überreste eines kleinen griechischen Tempels entdeckte. Der kleine Tempel lag unter einem Meter Schlick auf dem Merresboden versteckt.
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https://blog.selket.de/wp-content/uploads/2019/07/goddio-schmuck-298x448.jpg

Bild: Christoph Gerigk/Hilti Foundation/Antikenministerium Ägypten

Ein Fund auf dem Meeresboden
Quelle: mittelbayerische vom 05.08.2019

Taucher in Griechenland haben einen spannenden Fund gemacht.

Vor der kleinen Insel Levitha fanden sie die Reste von untergegangen Schiffen. In den Wracks stießen sie auf ganz viele Amphoren. Das sind Gefäße, in denen früher Lebensmittel transportiert wurden. Zum Beispiel Wein, Oliven oder Öl. Die Amphoren sollen mehr als 2000 Jahre alt sein, sagen die Forscher. In der Gegend gibt es oft solche Funde. Früher fuhren dort sehr viele Händler mit ihren Schiffen.




Auf dem Meeresboden fanden die Taucher einige Schätze. Foto: Anastasis Agathos/ Kulturministerium Athen/dpa

In der Römerstadt Aguntum auf eine Kultstätte gestoßen
Quelle: Tiroler Tageszeitung vom 08.08.2019 (Christoph Blassnig)

In seiner letzten Funktionsperiode als Grabungsleiter in der Römerstadt Aguntum präsentierte Michael Tschurtschenthaler die Ergebnisse der siebenwöchigen Arbeiten. Die Forscher legten eine Kultstätte frei.

Dölsach – Es kommt nur einmal im Forscherleben vor, dass man einen solch bedeutenden Fund präsentieren kann. Der Grabungsleiter in Aguntum, Michael Tschur­tschenthaler von der Universität Innsbruck, ein Mann der ruhigen Worte, konnte seine Freude bei der Vorstellung der heurigen Grabungsergebnisse in Tirols einziger Römerstadt Aguntum nicht vollständig verbergen.

Schon letztes Jahr sind die Archäologen mitten im Forum, dem Hauptplatz der antiken Siedlung, auf der Suche nach neuen Erkenntnissen langsam in die Tiefe vorgestoßen. Heuer haben die mit den Grabungen beschäftigten Frauen und Männer dann die Fläche um die Sondierung freigelegt. „Wir sind mit größter Wahrscheinlichkeit auf die Fundamente einer kultischen Stätte, vielleicht auch eines Tempels mitten im Zentrum der Stadt gestoßen“, berichtete Tschurtschenthaler. ….
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Grabungsleiter Michael Tschurtschenthaler, Vereinsobmann Leo Gomig und Werner Lamprecht nahe den freigelegten Fundamenten der Kultstätte (v.l.);
Foto: Christoph Blassnig

Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung
Quelle: Arch. Online vom 10.08.2019 (Uni Marburg, Uni Köln, Uni Bern/AB) 

Steinzeitjäger siedelten am Gletscher  

Bereits vor etwa 40.000 Jahren haben Menschen dauerhaft im Hochgebirge und in Gletschernähe gelebt. Analysen von Besiedlungsspuren aus dem Bale-Gebirge im nordostafrikanischen Äthiopien zeigen, dass zu jener Zeit ein Felsüberhang auf fast 3.500 Metern Höhe offenbar erstmals dauerhaft von steinzeitlichen Jägern besiedelt und seitdem wiederholt als Wohnstätte genutzt wurde. In der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins »Science« berichtet eine internationale Forschungsgruppe über die ältesten Zeugnisse einer prähistorischen Wohnstätte in einem Hochgebirge.
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Felsunterstände in den Bale Mountains wurden schon vor mehr als 30.000 Jahren von steinzeitlichen Jägern dauerhaft als Wohnstätten genutzt, im Bild das Beispiel von Fincha Habera. Foto: Dr. Götz Ossendorf

Archäologen entdecken "Zauberschatz" in Pompeji
Quelle: NWZ Online vom 13.08.2019 (dpa)

Archäologen haben in Italiens berühmtester Ausgrabungsstätte Pompeji einen Fund gemacht, der selbst Experten Rätsel aufgibt.

Rom - In Italiens berühmtester Ausgrabungsstätte haben Archäologen einen besonderen Fund gemacht, der eigene Rätsel aufgibt.

Im südöstlich von Neapel gelegenen Pompeji im "Haus des Giardino" legten Forscher eine Truhe mit exotischen Gegenständen frei, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Dazu gehörten unter anderem Kristalle und Gesteine, aus Knochen gefertigte Knöpfe, orientalische Käfer, Amulette, Puppen, Glocken, Miniatur-Penisse und sogar ein kleiner Schädel. Der Fund könne Teil einer Art "Schatzkammer eines Zauberers" gewesen sein, sagte der Direktor der Ausgrabungsstätte Pompeji, Massimo Osanna.

Die Experten vermuten einen kultischen Hintergrund: Einige Gegenstände galten als Glücksbringer, anderen wurde laut Osanna direkt die Fähigkeit zugeschrieben, Pechsträhnen zu beenden. Die Objekte könnten demnach in Ritualen zur Steigerung der Fruchtbarkeit und der Verführungskraft eingesetzt worden sein oder auch, um das Gelingen einer Schwangerschaft oder Geburt zu beschwören….
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Knöpfe und Gesteine, die in einer Truhe in der Ausgrabungsstätte im «Haus des Giardino» gefunden wurden. Foto: Cesare Abbate/Parco Archeologico di Pompei

Bild: dpa-infocom GmbH

 

Höhlenbär starb vor allem wegen des Menschen aus
Quelle: shz.de vom 15.08.2019 (dpa)

Zehntausende Jahre ernährten sich Höhlenbären von Pflanzen. Dann verliert sich ihre Spur plötzlich. Doch nicht die Eiszeit soll dem Tier den Garaus gemacht haben, sondern der Mensch, sagen Forscher.

Der Mensch ist deutlich stärker für das Aussterben des Höhlenbären verantwortlich als bislang angenommen. Das hat ein internationales Forscherteam durch den Vergleich von Bären-Erbgut aus mehr als einem Dutzend Höhlen in Europa herausgefunden.

«Der dramatische Einbruch in Vielfalt und Population des Höhlenbären geht nach einer vergleichsweise stabilen Phase zeitlich einher mit dem Auftreten des modernen Menschen», sagt Verena Schünemann vom Institut für Evolutionäre Medizin der Universität Zürich.
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Teile des Schädels eines Höhlenbärens im Naturhistorischen Museum Belgrad (Nature Research/Scientific Reports

Biomolekulare Analysen zeigen, einige der mysteriösen "Roopkund"-Skeletten waren mediterraner Abstammung
Quelle: Max-Planck-Inst. f. Menschheitsgeschichte v. 20.08.2019 (Publikation aus Nature Communications)

Der Roopkund-See im indischen Himalaya-Gebirge galt bislang als Schauplatz einer einzigen Katastrophe mit Hunderten von Toten. Die erste vollständige Analyse alter Genome in Indien zeigt aber, dass dort Menschen unterschiedlicher genetischer und kultureller Gruppierungen im Abstand von rund 1000 Jahren starben.

Die groß angelegte Studie eines internationalen Forschungsteams unter maßgeblicher Beteiligung der Abteilung für Archäologie des Jenaer Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte hat gezeigt, dass die geheimnisvollen Skelette des Roopkund-Sees im indischen Himalaya-Gebirge, von denen man bislang annahm, dass sie von einem einzigen katastrophalen Ereignis herrühren, zu genetisch sehr unterschiedlichen Gruppen gehörten, die in unterschiedlichen Perioden starben, von denen wenigstens zwei rund 1000 Jahre auseinanderliegen.. An der Studie, die diese Woche in Nature Communications erscheint, waren 28 Forschende aus Institutionen in Indien, den Vereinigten Staaten und Europa beteiligt.
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Der Roopkund-See: a) Die Karte zeigt die Lage des Sees im indischen Himalaya. Auf der Detailkarte ist die ungefähre Route des Nanda Devi Raj Jat-Pilgerweges dargestellt. b) Bild von Skelettteilen, die rund um den See verstreut liegen. Foto: Himadri Sinha Roy. c) Der Roopkund-See und die umliegenden Berge auf mehr als 5000 Metern Höhe. Foto: Atish Waghwase

© Harney et al.; Nature Communications

 

 

 

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