Der Trojanische Krieg ist eine der größten Mythen der Weltgeschichte – und möglicherweise mit einem wahren Kern ausgestattet. Rund 2700 Jahre nach Homer hat sich der Schriftsteller Gisbert Haefs mit dem legendären Stoff befasst und einen historischen Roman mit dem schlichten, aber prägnanten Titel „Troja“ verfasst. Am Mittwoch, 18. Februar 2026, wird unser PraeHistorischer Salon darüber diskutieren, ob und wie beides zusammenpasst: Auf der einen Seite die Heldenstory, die mit der schönen Helena beginnt, bald in ein zehnjähriges Blutvergießen mündet und mit dem berühmten Trojanischen Pferd einen dramatischen Höhepunkt findet; auf der anderen Seite Haefs Roman, der das mythische und zugleich reale Troja in einen historischen Kontext einordnet, der von krisenhaften Prozessen rund ums östliche Mittelmeer handelt.

Das Besondere: Autor Gisbert Haefs wird persönlich aus seinem Werk lesen. Dazu wird er sich sicherlich spannenden Kommentaren und Fragen stellen, die auf dieser Veranstaltung Dr. Gunnar Seelentag (Althistoriker an der Leibniz Universität Hannover) formulieren wird. Die Moderation des Abends übernimmt Dr. Daniel Neumann vom Landesverein für Urgeschichte.

Wie immer beträgt der Eintritt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro, für Mitglieder des Landesvereins gratis. Die Veranstaltung im Vortragssaal des Landesmuseum läuft von 18 bis 19.30 Uhr, im Anschluss kann bei einem Umtrunk und am Büchertisch weiter über Troja und die antike Welt vor 3200 Jahren diskutiert werden.

PraeHistorischer Salon: Troja