Lange bevor Hannover auf der Landkarte erschien, war das südlich gelegene Hildesheim ein wichtiges weltliches und geistliches Zentrum. Historische Schriftquellen und archäologische Befunde skizzieren die Lage und Bedeutung der Siedlung, die aus einer Domburg hervorging. Anhand dieser Nachweise, die bis ins 8. Jahrhundert zurückreichen, zeichnet der Wintervortrag am Donnerstag, 26. Februar 2026, die Stadtentwicklung Hildesheims nach.
Gudrun Pischke und Tobias Lembke von der Stadt Hildesheim werden insgesamt 15 „Zeitschichten“ darstellen: vom frühen Mittelalter über die bürgerliche Stadt bis zur heutigen Großstadt, in der auch spätere Stadtgründungen territorial aufgegangen sind. Im Kartenmaterial spiegeln sich dabei die geistliche, wirtschaftliche und kulturelle Wandlung der Stadt.
Dieser Vortrag über „Zwölf Jahrhunderte Stadtentwicklung im Kartenbild und im archäologischen Befund“ wird vom Landesverein für Urgeschichte in Kooperation mit dem Historischen Verein für Niedersachsen angeboten. Damit setzen wir die traditionelle Zusammenarbeit beider Vereine fort. Der Beginn der Veranstaltung ist um 18.30 Uhr im Vortragssaal des Landesmuseums. Der Eintritt ist wie üblich frei, um Spenden wird gebeten.
