Seit langem gilt die Region um Kalkriese bei Osnabrück als brandheiße Kandidatin für die legendäre Varusschlacht: Hier sollen die von Arminius angeführten Germanen die 19. Legion des römischen Feldherrn Varus vernichtend geschlagen und den Rückzug der Weltmacht eingeläutet haben. Jetzt hat die Nachwuchswissenschaftlerin Dr. Uta Schröder einen neuen und preiswürdigen Beitrag zur Forschungsdiskussion geliefert. In ihrer Dissertation befasst sich Schröder ausführlich mit „Kleinfunden der Kalkriese-Niewedder Senke“. Dafür erhält sie den Studienpreis für Archäologie des Jahres 2026.

Die feierliche Verleihung des Studienpreises findet statt am Montag, 11. Mai, um 17 Uhr im Gebäude der VGH-Stiftung, Schiffgraben 6-8, Hannover. Gäste sind herzlich willkommen, um eine vorige Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen zu dem Termin sowie einen Anmeldelink finden Sie dort. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird ebenfalls ein Studienpreis für Denkmalpflege verliehen. Er geht in diesem Jahr an Feline Knapp für ihre Masterarbeit zur Bewertung des Gebäudebestandes unter den Stichworten „grauer“ und „goldener Energie“.

Der nun zum vierten Mal ausgelobte Studienpreis für Archäologie ehrt herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten (Master- oder Doktorarbeiten) im Bereich der niedersächsischen Archäologie. Er wird vergeben vom Niedersächsischen Landesverein für Urgeschichte in Kooperation mit den Freunden der Archäologie im Braunschweiger Land sowie dem Freundeskreis für Archäologie in Niedersachsen. Die finanzielle Ausstattung in Höhe von 2000 Euro übernimmt die VGH Stiftung. Weitere Informationen über die Arbeit von Dr. Uta Schröder sowie zur Preisvergabe finden Sie hier.

Studienpreis für Archäologie – Verleihung 2026