Er war wahrhaftig ein „Gigant“ der Wissenschaften: der griechische Gelehrte Archimedes. Als Bürger der sizilianischen Stadt Syrakus beschäftigten ihn nicht nur seine bahnbrechenden Erkenntnisse, sondern er engagierte sich auch als erfinderischer Verteidiger seiner Heimatstadt in den Punischen Kriegen. Um Leben und Leistung von Archimedes geht im PraeHistorischen Salon am Mittwoch, 25. März 2026, im Landesmuseum Hannover. Vorgestellt und besprochen wird hier der biographische Roman „Der Gigant von Syrakus“, verfasst von István Száva.

Wie gewohnt beleuchtet der PraeHistorische Salon den Giganten Archimedes durch verschiedene Lupen: Das literarische Werk von Száva wird dargestellt im Licht der realen historischen Ereignisse aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. Als wissenschaftlicher Kommentator wird Prof. Dr. Tassilo Schmidt (Althistoriker an der Universität Bremen) Fiktion und Realität in Beziehung zueinander setzen. Der Antiquar Hermann Wiedenroth wird Passagen aus dem historischen Roman vortragen. Die Moderation übernimmt der Informatiker und Physiker Prof. Dr. Andreas Stern.

Der ungarische Autor István Száva hatte übrigens ebenfalls eine spannende Biographie. Er lebte von 1907 bis 1970, kämpfte im 2. Weltkrieg in einer Widerstandsbewegung und war später Vorsitzender des ungarischen Journalistenverbandes.

Wie immer beträgt der Eintritt zum PraeHistorischen Salon 8 Euro, ermäßigt 4 Euro, Mitglieder des Landesvereins gratis. Die Veranstaltung im Vortragssaal des Landesmuseum läuft von 18 bis 19.30 Uhr, im Anschluss freut sich der Landesverein über eine weitere Diskussion am Büchertisch oder beim gemeinsamen Umtrunk.

PraeHistorischer Salon: Der Gigant von Syrakus