Die Höhle im südfranzösischen Chauvet zeigt die ältesten bekannten Malereien der Menschheit. Vermutlich vor mehr als 35.000 Jahren entstanden mehr als 400 Wandbilder, die Tiere, aber auch abstrakte Symbole darstellen. In die Welt dieser ersten Höhlenkünstler entführt unser PraeHistorischer Salons am Mittwoch, 21. Januar 2026. Dazu widmen wir uns einem künstlerischen Werk, das von zwei Wissenschaftlern geschaffen wurde: In der Graphic Novel „La Grotte Chauvet – Chroniques Aurignaciennes“ setzen Marc Azéma und Gilles Tosello voll auf die überzeugende Kraft der Bilder, um die kulturelle Epoche des Aurignacien lebendig werden zu lassen.
Wie üblich, wird ein Team von Fachleuten diskutieren, ob das literarisch-künstlerische Projekt von Azéma und Tosello geglückt ist. Dr. Stephan Veil vom Landesverein ist ein Frankreichkenner und anerkannter Experte für prähistorische Kunst. Ihm werden zur Seite stehen die Medienwissenschaftlerin Katinka Kornacker sowie die Journalistin und Schauspielerin Hanna Legatis. Der Eintritt beträgt auch in diesem Jahr unverändert 8 Euro, ermäßigt 4 Euro, Mitglieder des Landesvereins gratis. Die Veranstaltung im Vortragssaal des Landesmuseum findet statt von 18 bis 19.30 Uhr, im Anschluss kann bei einem Umtrunk und am Büchertisch weiter über die atemberaubenden Werke von Chauvet diskutiert werden.
