Gleich mit einem Doppeltermin wartet unser PraeHistorischer Salon im April auf: Am Mittwoch, 10. April, widmet sich unsere beliebte Reihe der Literatur-Besprechungen dem Werk „Tilman Riemenschneider“ des Autors Tilman Röhrig. Und am darauf folgenden Donnerstag, 11. April, dreht sich alles um den „Stein des Todes“ von Margarete von Schwarzkopf.

Der Bildhauer Tilman Riemenschneider zählt zu den bedeutendsten Künstlern der ausgehenden Spätgotik und ist vor allem für seine hochrangige Kirchenkunst berühmt. Tilman Röhrig ist am 10. April persönlich bei uns und liest aus seinem Werk, das die Biographie Riemenschneiders mit den historischen Ereignissen seiner Zeit verknüpft. Detailfreudig befasst sich das Buch auch mit der kunsthistorischen Rezeption von Riemenschneiders Schaffen. Für den wissenschaftlichen Kommentar steht Dr. Antje-Fee Köllermann, Kunsthistorikerin am Landesmuseum Hannover, zur Verfügung.

Gleich zweimal haben wir die Journalistin und Literaturkritikerin Margarete von Schwarzkopf zu Gast: Zum Ersten als fachkundige Moderatorin zum Thema Riemenschneider. Und tags darauf als Autorin ihres eigenen, 2023 erschienen Werks „Der Stein des Todes“. Und was könnte besser passen zu einem archäologisch ausgerichteten Landesverein, als jener Kriminalroman, den von Schwarzkopf im Milieu von Kunstgesichte und archäologischer Forschung spielen lässt. Wir sind auch gespannt auf die inhaltlichen Bezüge zum Diskos von Phaistos, die Archäologin Dr. Anne Viola Siebert vom Kestner Museum vorstellen wird.

Beide Veranstaltungen findet wie gewohnt von 19.30 bis 21 Uhr im großen Vortragssaal des Landesmuseums statt. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro, Mitglieder des Landesvereins frei. Im Anschluss gibt es das Angebot, in kleinerer Runde bei einem Umtrunk zu diskutieren. Umfangreiche Informationen zur Reihe PraeHistorischer Salon finden Sie hier.

PraeHistorischer Salon: Tilman Riemenschneider und Der Stein des Todes